Mielie Pap

Was ist Pap?

Der Pap ist ein traditioneller Maisbrei, der in Südafrika vor allem in den Townships zur täglichen Ernährung dazu gehört. Man findet Pap als Beilage zu den verschiedensten Speisen. Da er recht geschmacklos ist, passt er auch zu allem.

Wie isst man Pap?

Auch wenn diese Frage zunächst merkwürdig klingt, so ist sie dennoch berechtigt. Traditionell wird Pap mit den Händen gegessen. Man nutzt einen kleinen Löffel um die Zähe Masse auszubreiten, damit diese ein bisschen abkühlen kann.

Vorsicht: man verbrennt sich sehr schnell die Finger.

Bekomme ich Pap in Deutschland?

Den Original-Millie Pap habe ich in Deutschland bisher noch nicht gefunden. Man kann ihn aber sehr gut durch Maismehl (Achtung: NICHT Polenta) ersetzen. Das ist zwar (entgegen der südafrikanischen Variante) nicht weiß, schmeckt aber genauso lecker.

Wie bereite ich Pap zu?

Da es den „richtigen“ Mielie Pap in Deutschland nicht gibt, habe ich dieses Bio Maismehl immer als Ersatz genommen. Ist zwar gelb, aber schmeckt genauso wie der normale, weiße Pap.

Die Zubereitung von Millie Pap ist unkompliziert.

Als erstes Wasser gemäß der Mengenangabe auf der Packungsrückseite aufkochen (für etwas Geschmack kann ein wenig Salz ins Wasser gegeben werden). Dann die Hitze soweit wie möglich herunterdrehen.

Anschließend kann das Pulver nach und nach in das heiße Wasser eingerührt werden. Man gebe so lange Pulver hinzu, bis die Konsistenz nicht mehr einem Brei (wie Kartoffelbrei) gleicht, sondern fester ist. Das Umrühren fällt an diese Stelle sehr schwer (es kommt einem richtigen Work-out gleich).

Nachdem die richtige Konsistenz erreicht ist kann der Topf auf niedrigster Hitzestufe vor sich hin erhitzen. Wenn weiterhin umgerührt wird muss unbedingt darauf geachtet werden, nicht den Boden abzukratzen. Damit Pap richtig gelingt muss am Boden eine Kruste entstehen, die leicht im Topf anbrennt. Aber keine Panik: nach 1 Stunde ist der Pap fertig.

Dann am besten alles in eine Schüssel umfüllen und anschließend den Topf in warmen Wasser einweichen. Die Kruste lässt sich am nächsten Tag in einem Stück ablösen.

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