Milk Tart / Melk Tart

Milk Tarts (oder auch Melk Tarts) sind mit einem Milchcreme-Pudding gefüllte Teigförmchen, die kalt serviert werden und mit einem Hauch von Zimt schon fast ein weihnachtliches Flair haben. Da die Törtchen jedoch kalt gegessen werden, sind sie auch wunderbar zum Verzehr im Sommer geeignet.

Als erstes muss ich zugeben: Backen ist nicht meine Stärke. Die Milk Tarts habe ich selbst erst zweimal gemacht und bin beide Male an meine Grenzen gestoßen. Während die Füllung kein Problem darstellt, kämpfe ich regelmäßig mit dem Teig, der einfach zu viel aufgeht oder überhaupt nicht die angestrebte Körbchenform annehmen möchte. Ich persönlich glaube, dass sich die Investition in eine Tart-Backform definitiv lohnen würde, um dem ständigen Teigdilemma aus dem Wege zu gehen.

Wichtig ist, dass der Teig dünn in der Backform ausgebreitet wird und der Rand so hoch wie möglich mit Teig eingekleidet wird. Außerdem habe ich die Menge an Backpulver von 2 EL auf nur 1 EL angepasst.

Hier nun aber ohne weitere Vorrede meine Rezept:

Milk Tart Teig & FüllungZubereitungszeit: 15 min. Kochzeit: 30 min. Arbeitszeit: 45 min.Milk Tart Teig & FüllungZusammenfassungMilk Tart ist eine südafrikanische Spezialität. Sie eignet sich hervorragend als Nachtisch oder auch zum Kaffee am Nachmittag. Wer süßen Kleinigkeiten nicht wiederstehen kann, findet hier das richtige Milk Tart Rezept zu dieser echt südafrikanischen Spezialität. Das Rezept besteht aus 2 Teilen: der Teig und die Füllung. Wir beginnen mit der Zubereitung des Teigs.
    Zutaten
  • 1/2 Tasse Puderzucker
  • 2 Tassen Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 EL Backpulver
  • 4,5 Tassen Milch
  • 1 Zimtstange
  • 2 EL Mehl
  • 2 EL Stärkemehl
  • 1 EL Vanillepuddingpulver
  • 1 EL Butter
    Zubereitung
  1. Warme Butter, Puderzucker und Ei in einer Schüssel miteinander verrühren.
  2. Anschließend alle anderen Zutaten hinzugeben und untermischen. Es entsteht ein zäher Teig.
  3. Den Teig in Backform bzw. Muffin-Formen geben. Dabei sollte dieser am Rand gut angedrückt werden, sodass eine „Schale“ entsteht (daher solltest du die Backform am besten nicht einfetten).
  4. Anschließend den Teig bei 180 Grad für 30 Minuten im Ofen goldbraun backen.
  5. Während der Teig backt wird die Füllung zubereitet. Dazu Milch mit Zimtstange auf dem Herd zum Kochen bringen.
  6. In einer Schüssel Eier, Zucker, Mehl, Maismehl und Vanille-Pudding-Pulver miteinander verrühren
  7. Kochende Milch unter rühren in die Schüssel geben und alles gut miteinander vermengen.
  8. Die Mischung anschließend durch ein Sieb zurück in den Topf geben und unter kontinuierlichem Umrühren weiter kochen lassen.
  9. Butter hinzugeben und weiterhin umrühren. Die Konsistenz sollte sich dabei verändern und Pudding-ähnlich werden.
  10. Anschließend die Füllung in die gebackenen Teigförmchen geben, mit ein wenig Zimt bestreuen und im Kühlschrank verstauen bis die Füllung komplett kalt ist.
Anz. Portionen: 1 Tart

  3 comments for “Milk Tart / Melk Tart

  1. 08/21/2013 at 16:23

    Hallo!
    Ich (18) war letztes Jahr 7 Monate in Kapstadt weil ich ein Austauschjahr gemacht habe.
    Kapstadt ist für mich die schönste und zugleich leider auch grausamste Stadt (mit den vielen Townships- ich war in Mitchells Plain) die ich je gesehen habe.
    Das Essen hat mir großteils (außer zuviel Weißbrot und Fast Food) sehr gut geschmeckt und ich finde es so lustig, denn wenn ich mir die Bilder anschaue, weiß ich genau dass du bei Pick n Pay warst und das weckt tolle Erinnerungen in mir.
    Liebe Grüße aus Österreich
    Mounia

    • admin
      09/02/2013 at 11:22

      Hi Mounia,
      ich stimme dir voll und ganz zu! Kapstadt hat zwei sehr extreme Seiten. Wenn du in Mitchells Plain warst, dann hast du bestimmt jede Menge von beiden Seiten gesehen. Es wäre sehr interessant, mehr von deinen Erfahrungen zu hören – falls du Lust hast einen Beitrag hier zu schreiben?
      Zu viel Weißbrot – da stimm ich in jedem Fall zu. Und Soft Rolls 😉 Und PnP ist in Gardens quasi mein Nachbar – man kennt mich schon, weil ich fast jeden Tag dort bin 😀
      Würde mich freuen, mehr von deinen Erlebnissen zu hören.
      Viele Grüße,
      Stefie :)

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